Nach einem Monat wird es mal wieder Zeit was von mir hoeren zu lassen. Einige haben sich ja bereits beschwert ;-). Ich wuensche euch allen frohe Weihnachten und alles Gute fuers neue Jahr. Und da ja noch Weihnachten ist, gibt es hier eine kurze Zusammenfassung der letzten Wochen.
Ende November bin ich mit Hanko von Cairns nach Melbourne gefahren. Wir haben uns wieder einen Camper organisiert und sind dann losgeduest.
Unterwegs haben wir an der Sunshine Coast, in Airlie Beach, Nimbin, Coffs Habour, Nambucca Heads Port Macquarie und Sydney gestoppt.
Sydney war sicher ein Hoehepunkt auf diesem Trip, denn wenn man in Australien ist, sollte man auch mal in Sydney gewesen sein. Das Opera House ist beeindruckend und die Skyline ist ebenfalls ziemlich sehenswert. Leider hatte ich nur einen Tag Zeit, weshalb ich mir alles etwas schneller angucken musste. Aber ich habe auch nicht das Gefuehl, dass ich nun irgendwas vergessen haette. Letztlich ist es auch nur eine Stadt.
In Melbourne verbrachte ich 1 1/2 Wochen und ich muss sagen die Stadt ist die schoenste in Australien. Beeindruckende Streetart, schoene Gassen mit Bars und Cafes, alte Architekur, Wolkenkratzer, schoene Parks und ein schoener Stadtstrand an dem man abends Pinguine bewundern kann ist nur eine kurze Zusammenfassung dessen, was man in Melbourne alles sehen und erleben kann. Melbourne ist fuer mich die erste Stadt in Australien in der ich auch dauerhaft leben koennte. Brisbane empfand ich als langweilig und Sydney war mir zu hektisch und irgendwie fehlte mir dort was.
Nach 1 1/2 Wochen Melbourne bin ich dann mit einem Camper die Great Ocean Road entlang gefahren, Australiens wohl bekannteste Kuestenstrasse. Nach knapp 4 Monaten war das nun nochmal ein Highlight auf meiner Reise, denn die malerische Kuestenstrasse mit Blick auf tiefblaues Wasser, rauen Felsformationen und das krasse Gruen der Waelder waren echt beeindruckend.
Unterwegs sah ich einige Koalas, viele bunte Voegel, stoppte an Wassefaellen, an den 12 Aposteln, der London Bridge etc. Es war eines der schoensten Erlebnisse in Australien und ich bin froh, dass ich die Great Ocean Road nicht ausgelassen habe.
Am Ende meines Trips stand die Ankunft in Adelaide. Mein Plan sah vor, moeglichst schnell Richtung Ayers Rock zu fahren. Allerdings dauerte es dann ungefaehr eine Woche bis ich ein paar Leute fand, die einen Platz im Auto hatten. Bis dahin vertrieb ich mir die Zeit in Adelaide. Die Stadt hat unter Backpackern einen eher schlechten ruf, was ich nicht verstehen kann. Die Stadt ist schoen, sauber, hat viele Parks und wirklich schoene Straende, die man schnell erreichen kann. Fahrraeder kann man kostenfrei ausleihen, da das vom Staat South Australia als gesundheitsfoerdernd subventioniert wird. So verbrachte ich in der Woche einige Zeit am Strand oder im botanischen Garten.
Letztlich fand ich dann eine Gruppe und fuhr mit Jon-Phillippe, Nicky und Suna in einem alten Ford Falcon Richtung Ayers Rock. Wir waren 9 Tage unterwegs, campten im Bush, fuhren ueber 500 km auf unbefestigten Strasse, fuhren durch ausgetrocknete Fluesse, schwammen in Thermalpools mitten in der Wueste, tranken Bier in einem Ort mit nur 5 Einwohnern, die wir alle in der "Dorfkneipe" kennenlernten, fuhren nach Coober Pedy und schliefen dort in einer alten Mine, wanderten um den Ayers Rock und die Olgas, wanderten durch den Kings Canyon und schwammen dort in einem Wasserloch unter palmen schliefen in einer Mine usw.
Ich koennte noch viel mehr Sachen aufzaehlen, die wir gesehen und erlebt haben, denn es war eine super lustige Tour die dann in Alice Springs endete. Waehrend die drei dann Richtung Westkueste aufbrachen, ging mein Weg weiter Richtung Darwin, denn ich wollte meine Runde durch Australien mit Darwin abschliessen bevor es dann nach Brisbane zurueck geht.
In Alice Springs musste ich zum Glueck nur einen halben Tag verbringen. Der Ort ist echt unheimlich, ueberall laufen betrunkene Aboriginies rum, die halt den ganzen Tag nichts zu tun haben und man hoert echt viele Schauergeschichten ueber den Ort.
Mit dem von mir eigentlich verhassten Greyhoundbus fuhr ich dann abends weiter. Mein naechster Stop war Mataranka, ein kleines Kaff mit schoenen Thermalpools mitten im Regenwald. Das wollte ich mir nicht entgehen lassen. Es war definitiv die Reise wert, denn das tropische Klima, der Regenwald und der Pool mitten im Wald sind schon ein schoenes Erlebnis.
Leider habe ich vorher nicht bedacht, dass mein Handy dort nicht funktionieren koennte, denn der Ort liegt wirklich mitten im Nirgendwo. Ich hatte keinen Empfang und konnte somit meine Weiterfahrt werde online noch ueber die Greyhoundhotline buchen. Netterweise durfte ich ein FUNKTELEFON des Campingplatzbetreibers nutzen und konnte gluecklicherweise die Weiterfahrt fuer den naechsten Tag buchen. Also alles gut?
Leider nein! Denn der Bus hielt am naechsten Tag einfach nicht in Mataranka, so dass ich noch einen ganzen weiteren Tag dort verbringen musste bevor es dann nach Darwin ging.
Seit Heiligabend bin ich nun in Darwin und muss sagen, dass es die unweihnachtlichste Stadt ist die ich in Australien gesehen habe. Melbourne und Adelaide waren wirklich noch schoen dekoriert, aber hier war so gut wie nichts. Das Klima hier finde ich total angenehm, es ist hier immer 35 Grad warm und die Luftfeuchtigkeit liegt hier meist bei 60-70 %. Dadurch brennt die Sonne nicht so sehr wie in Alice Springs und Umgebung.
Ich werde nun noch bis zum 31.12. hier bleiben und dann fliege ich nach Brisbane. Silvester werde ich irgendwo an der Ostkueste verbringen, wahrscheinlich in Noosa :-). Danach bleiben noch zwei Wochen in Australien in denen in aber nur noch am Strand chillen werde bevor es dann nach Singapur geht. Also quasi zwei Wochen erholen, bevor das Reisen weitergeht.
In wuensche euch allen eine schoene Silversterfeier und einen guten Rutsch, sowie alles Gute fuer 2013!!!
Bis bald
Seb.
Ohne großen Plan, einfach los und frei sein...
Mittwoch, 26. Dezember 2012
Samstag, 17. November 2012
Die Zeit vergeht viel zu schnell...
So hier kommt nun mal ein laengeres Update und ich nutze das mal um ueber meine Reise, meine Eindruecke und Erfahrung zu berichten. Ich bin mittlerweile 3 Monate in Australien und irgendwie vergehen Zeit und Geld viel zu schnell.
In den letzten 3 Monaten bin ich die Ostkueste von Cairns bis Byron Bay runtergereist und habe viel gesehen und erlebt. Ich war in Mission Beach, auf Magnetic Island. Bin zwei Tage lang zu den Whitsundays gesegelt, bin in einem 4WD ueber die Sandstraende Fraser Islands geheizt habe das wunderbare Noosa erlebt (mein bisher schoenster Stop auf meiner Reise. Ich habe zum ersten mal gesurft, war tauchen und habe viele exotische Tiere gesehen.
Ich habe hier unglaubliche Menschen getroffen und einen alten Schulfreund nach 7 Jahren wiedergetroffen, habe anfangs viel gefeiert um dann festzustellen, dass es keinen Spass macht fuer ein Bier 7 Dollar zu zahlen.
Die Erfahrung in Australien zu arbeiten habe ich ebenfalls gemacht, wenn auch nur fuer kurze Zeit. Das lag aber weniger an mir sondern an den Verhaltensweisen meines Chefs. Nicht jeder ist hier dein mate, aber das ist auch ok. Trotz allem habe ich dadurch auch meine Reisekasse etwas geschont.
Letzte Woche bin ich zusammen mit Hanko in einem Capervan die Kueste bis Cairns hochzufahren um hier eine totale Sonnenfinsternis zu bewundern. Es war ein cooler Trip und da es eine Autoueberfuherung war, hat es uns fast nichts gekostet mal eben 2000 Kilometer durchs Land zu heizen. Der Trip war super und wir haben in der kurzen Zeit (4 Tage) viel mehr gesehen als so mancher Greyhound-Bus (Tourist). Vor allem dass manchmal mehrere hundert Kilometer nichts kommt und man schonmal 300 Kilometer einfach nur geradeaus faehrt (auf einer Landstrasse) war mal eine voellig neue Erfahrung.
Die Sonnenfinsternis war es auf jeden Fall wert hierher zu fahren. Das ist ein Naturereignis, dass man im Leben eher selten sieht. Ich durfte sie nun zum zweiten Mal erleben und es war einfach fantastisch. Einige von euch haben vielleicht schon das Bild bei facebook gesehen.
Als naechstes geht es nun mit einem Camper von Cairns nach Melbourne. Das sind knapp 3500 Kilometer auf denen uns das Navi sicher wieder sagen wird "fahren Sie 500 Kilometer geradeaus". Unterwegs planen wir Stops in Nimbin, Coffs Habour und Sydney :-). Damit habe ich dann auch alles an der Ostkueste gesehen was mich noch interessiert.
In Melbourne werde ich nochmal versuchen einen Kurzzeitjob zu bekommen. Klappt das nicht werde ich noch Adelaide, Alice Springs ( Ayers Rock) Darwin und Perth ansteuern und dann noch ein bisschen durch Asien Reisen und die Zeit geniessen.
Insgesamt geht es mir weiterhin gut und ich geniesse die 31 Grad im November in vollen Zuegen :-). Ich wuensche allen eine schoene Vorweihnachtszeit. Trinkt ordentlich Gluehwein fuer mich mit, futtert genug Kekse und erfreut euch am kommenden Schnee wie ich mich an der Sonne und den angenehmen Temperaturen.
Liebe Gruesse!!!!!!!!!!
In den letzten 3 Monaten bin ich die Ostkueste von Cairns bis Byron Bay runtergereist und habe viel gesehen und erlebt. Ich war in Mission Beach, auf Magnetic Island. Bin zwei Tage lang zu den Whitsundays gesegelt, bin in einem 4WD ueber die Sandstraende Fraser Islands geheizt habe das wunderbare Noosa erlebt (mein bisher schoenster Stop auf meiner Reise. Ich habe zum ersten mal gesurft, war tauchen und habe viele exotische Tiere gesehen.
Ich habe hier unglaubliche Menschen getroffen und einen alten Schulfreund nach 7 Jahren wiedergetroffen, habe anfangs viel gefeiert um dann festzustellen, dass es keinen Spass macht fuer ein Bier 7 Dollar zu zahlen.
Die Erfahrung in Australien zu arbeiten habe ich ebenfalls gemacht, wenn auch nur fuer kurze Zeit. Das lag aber weniger an mir sondern an den Verhaltensweisen meines Chefs. Nicht jeder ist hier dein mate, aber das ist auch ok. Trotz allem habe ich dadurch auch meine Reisekasse etwas geschont.
Letzte Woche bin ich zusammen mit Hanko in einem Capervan die Kueste bis Cairns hochzufahren um hier eine totale Sonnenfinsternis zu bewundern. Es war ein cooler Trip und da es eine Autoueberfuherung war, hat es uns fast nichts gekostet mal eben 2000 Kilometer durchs Land zu heizen. Der Trip war super und wir haben in der kurzen Zeit (4 Tage) viel mehr gesehen als so mancher Greyhound-Bus (Tourist). Vor allem dass manchmal mehrere hundert Kilometer nichts kommt und man schonmal 300 Kilometer einfach nur geradeaus faehrt (auf einer Landstrasse) war mal eine voellig neue Erfahrung.
Die Sonnenfinsternis war es auf jeden Fall wert hierher zu fahren. Das ist ein Naturereignis, dass man im Leben eher selten sieht. Ich durfte sie nun zum zweiten Mal erleben und es war einfach fantastisch. Einige von euch haben vielleicht schon das Bild bei facebook gesehen.
Als naechstes geht es nun mit einem Camper von Cairns nach Melbourne. Das sind knapp 3500 Kilometer auf denen uns das Navi sicher wieder sagen wird "fahren Sie 500 Kilometer geradeaus". Unterwegs planen wir Stops in Nimbin, Coffs Habour und Sydney :-). Damit habe ich dann auch alles an der Ostkueste gesehen was mich noch interessiert.
In Melbourne werde ich nochmal versuchen einen Kurzzeitjob zu bekommen. Klappt das nicht werde ich noch Adelaide, Alice Springs ( Ayers Rock) Darwin und Perth ansteuern und dann noch ein bisschen durch Asien Reisen und die Zeit geniessen.
Insgesamt geht es mir weiterhin gut und ich geniesse die 31 Grad im November in vollen Zuegen :-). Ich wuensche allen eine schoene Vorweihnachtszeit. Trinkt ordentlich Gluehwein fuer mich mit, futtert genug Kekse und erfreut euch am kommenden Schnee wie ich mich an der Sonne und den angenehmen Temperaturen.
Liebe Gruesse!!!!!!!!!!
Donnerstag, 25. Oktober 2012
Agnes Water and Town of 1770
13.09.2012 - 16.09.2012
Donnerstag
Nach fast 10 Stunden Busfahrt kamen Satomi und ich gegen 10 Uhr morgens in Agnes Water an. Ueberraschenderweise habe ich im Bus ziemlich lang geschlafen. Ich bin zwar ein paar Mal wach geworden, war aber doch ziemlich ausgeruht.
Nach dem Check-In im Cool Bananas Hostel, ging es direkt wieder los, denn wir wollten unbedingt noch einen Surfkurs fuer diesen Vormittag erwischen. Wie so oft war das Glueck mal wieder auf unserer Seite, denn wir wurden direkt mit Surfbrettern ausgestattet und konnten direkt weiter zum Strand. Dort warteten die Surflehrer bereits auf uns.
Nachdem wir einige Zeit am Strand geuebt hatten, ging es nun ins Wasser und ich muss sagen, dass es doch viel schwieriger ist als es manchmal aussieht. Ich habe einiges an Meerwasser geschluckt und bin regelmaessig vom Board gefallen. Um so genialer war das Gefuehl dann wirklich am Ende zweimal auf dem Brett zu stehen und ueber einer Welle zu surfen. Ein Naturtalent bin ich sicher nicht und meine Staerken liegen dann doch eher im Ausdauersport, aber es hat unglaublich Spass gemacht weshalb ich sicher nochmal surfen werde.
Anschliessend entschlossen wir uns spontan E-Bikes auszuleihen um zur Town of 1770 zu fahren. Wir fuhren auf dem Caiptain Cook Drive vorbei am Roundhill Creek, an schoenen Straenden, einen Berg hinauf. Dort gab es einen wunderschoenen Lookout von dem man bis zu Lady Musgrave Island gucken konnte. Wir verbrachten dort einige Zeit, tranken illegalerweise Bier am Strand und konnten auf dem Rueckweg an der Marina noch den Sonnenuntergang ansehen. Zwei Fischer praesentierten uns zudem uns stolz ihren Fang(leider wollten sie nicht teilen).
Den Abend liess ich dann ruhig ausklingen, da ich vom Surfen doch ziemlich geschafft war.
Freitag, Samstag, Sonntag
Die naechsten Tage war ich wirklich faul. Ich hatte nicht wirklich Lust was zu unternehmen und verbrachte die meiste Zeit einfach am Strand oder in der Haengematte in Hostel. Das Hostel war total gemuetlich eingerichtet und der Besitzer ein wirklich lustiger Typ.
Samstag bin ich einen kleinen Wanderweg zu verschiedenen Buchten gefolgt und habe dort einige Zeit verbracht ohne dort ueberhaupt jemanden zu treffen. Auf dem Rueckweg habe ich dann noch einen Leguan gesehen. Ich muss sagen es fasziniert mich immer wieder, was fuer Tiere man hier in der freien Natur sieht. Die meisten davon wuerde man bei uns in Deutschland hoechstens im Zoo zu Gesicht bekommen.
Am Sonntag habe ich ueberraschenderweise Herjan aus den Niederlanden wiedergetroffen, der auf dem gleichen Katamaran wie ich gesegelt ist. Obwohl Australien wirklich riesig ist, trifft man viele Leute immer wieder, was mir wirklich sehr gefaellt. Spaeter habe ich noch meine Sachen gepackt um an naechsten Morgen nach Bundaberg zu fahren, denn ich wollte unbedingt in die Bundaberg Rum Distillery :-).
Zusammenfassend muss ich ueber meine Zeit in Agnes Water sagen, dass ich ziemlich faul war. Ich habe in meinem ersten Monat in Australien schon wirklich ziemlich viel gemacht und gesehen und hatte dort das erste Mal das Gefuehl ich will jetzt mal nichts machen um das alles in Ruhe zu verarbeiten. Ausserdem habe ich mir ueberlegt ab Brisbane erstmal nicht weiterzureisen und mir dort Arbeit zu suchen. Ich wuerde einfach gern mal fuer drei bis vier Wochen an einem Ort bleiben.
Donnerstag
Nach fast 10 Stunden Busfahrt kamen Satomi und ich gegen 10 Uhr morgens in Agnes Water an. Ueberraschenderweise habe ich im Bus ziemlich lang geschlafen. Ich bin zwar ein paar Mal wach geworden, war aber doch ziemlich ausgeruht.
Nach dem Check-In im Cool Bananas Hostel, ging es direkt wieder los, denn wir wollten unbedingt noch einen Surfkurs fuer diesen Vormittag erwischen. Wie so oft war das Glueck mal wieder auf unserer Seite, denn wir wurden direkt mit Surfbrettern ausgestattet und konnten direkt weiter zum Strand. Dort warteten die Surflehrer bereits auf uns.
Nachdem wir einige Zeit am Strand geuebt hatten, ging es nun ins Wasser und ich muss sagen, dass es doch viel schwieriger ist als es manchmal aussieht. Ich habe einiges an Meerwasser geschluckt und bin regelmaessig vom Board gefallen. Um so genialer war das Gefuehl dann wirklich am Ende zweimal auf dem Brett zu stehen und ueber einer Welle zu surfen. Ein Naturtalent bin ich sicher nicht und meine Staerken liegen dann doch eher im Ausdauersport, aber es hat unglaublich Spass gemacht weshalb ich sicher nochmal surfen werde.
Anschliessend entschlossen wir uns spontan E-Bikes auszuleihen um zur Town of 1770 zu fahren. Wir fuhren auf dem Caiptain Cook Drive vorbei am Roundhill Creek, an schoenen Straenden, einen Berg hinauf. Dort gab es einen wunderschoenen Lookout von dem man bis zu Lady Musgrave Island gucken konnte. Wir verbrachten dort einige Zeit, tranken illegalerweise Bier am Strand und konnten auf dem Rueckweg an der Marina noch den Sonnenuntergang ansehen. Zwei Fischer praesentierten uns zudem uns stolz ihren Fang(leider wollten sie nicht teilen).
Den Abend liess ich dann ruhig ausklingen, da ich vom Surfen doch ziemlich geschafft war.
Freitag, Samstag, Sonntag
Die naechsten Tage war ich wirklich faul. Ich hatte nicht wirklich Lust was zu unternehmen und verbrachte die meiste Zeit einfach am Strand oder in der Haengematte in Hostel. Das Hostel war total gemuetlich eingerichtet und der Besitzer ein wirklich lustiger Typ.
Samstag bin ich einen kleinen Wanderweg zu verschiedenen Buchten gefolgt und habe dort einige Zeit verbracht ohne dort ueberhaupt jemanden zu treffen. Auf dem Rueckweg habe ich dann noch einen Leguan gesehen. Ich muss sagen es fasziniert mich immer wieder, was fuer Tiere man hier in der freien Natur sieht. Die meisten davon wuerde man bei uns in Deutschland hoechstens im Zoo zu Gesicht bekommen.
Am Sonntag habe ich ueberraschenderweise Herjan aus den Niederlanden wiedergetroffen, der auf dem gleichen Katamaran wie ich gesegelt ist. Obwohl Australien wirklich riesig ist, trifft man viele Leute immer wieder, was mir wirklich sehr gefaellt. Spaeter habe ich noch meine Sachen gepackt um an naechsten Morgen nach Bundaberg zu fahren, denn ich wollte unbedingt in die Bundaberg Rum Distillery :-).
Zusammenfassend muss ich ueber meine Zeit in Agnes Water sagen, dass ich ziemlich faul war. Ich habe in meinem ersten Monat in Australien schon wirklich ziemlich viel gemacht und gesehen und hatte dort das erste Mal das Gefuehl ich will jetzt mal nichts machen um das alles in Ruhe zu verarbeiten. Ausserdem habe ich mir ueberlegt ab Brisbane erstmal nicht weiterzureisen und mir dort Arbeit zu suchen. Ich wuerde einfach gern mal fuer drei bis vier Wochen an einem Ort bleiben.
Airlie Beach und die Whitsunday Islands
07.09.2012 - 12.09.2012
Freitag
Nachdem ich morgens frueh mit der Faehre von Magnetic Island aufgebrochen bin, war mein naechstes Ziel Airlie Beach, das Tor zu den Whitsunday Islands.
Dies war definitv ein Ziel auf meiner Reise, auf das ich mich von Anfang an am meisten gefreut habe, denn die vielen Bilder die man bei Google sehen kann, sind mehr als beeindruckend.
In Airlie Beach angekommen, nahm ich mir ein Zimmer im ersten Hostel, dass ich finden konnte, dem YHA. Das Hostel war eher ruhig, dafuer aber wirklich sauber, mit einem schoenen Pool, einem grossen DVD-Raum und einer grossen sauberen Kueche.
Mit Tobi und Luca aus Osnabrueck hatte ich zudem noch zwei wirklich coole Leute Typen im Zimmer, mit denen ich abends noch loszog um Airlie Beach unsicher zu machen. Da Airlie Beach nur aus einer Strasse besteht, sind die Moeglichkeiten dazu begrenzt und obwohl es Freitag war, war in den wenigen Bars nicht wirklich was los. Der Abend endete somit relativ frueh.
Samstag
Da ich so schnell wie moeglich auf die Whitsundays wollte, klapperte ich am Samstag die verschiedenen Tourvermittler ab um ein gutes Angebot zu finden. Meine Vorstellung war, dass ich nicht mehr als 400,00 Dollar ausgeben wollte und mindestens 2 Tage und 2 Naechte unterwegs sein wollte um genug Zeit fuer die wichtigstens Spots zu haben.
Da 2012 ja bekanntlich alles kann, hatte ich an diesem Tag mal wieder unglaubliches Glueck. Die Tour, die mir am meisten gefiel, war ein Trip mit Wings Diving Adventure und kostete laut Flyer 475,00 Dollar. Da derzeit aber noch keine Hauptsaison ist, kann man hier wirklich gute Last-Minute-Scnaeppchen machen. Der erste Vermittler machte mir direkt ein Angebot von 370,00 Dollar. Mit dem Angebot zog ich dann weiter und bekam noch ein anderes Angebot in Hoehe von 350,00 Dollar und eines in Hoehe von 320,00 Dollar. Und das alles fuer die gleiche Tour mit dem gleichen Boot und den exakt gleichen Leistungen.
Letzteres nahm ich dann natuerlich an und freute mich, dass ich mal eben 155,00 Dollar gespart hatte und buchte die Tour direkt fuer den naechsten Tag. Wie ich spaeter erfahren habe, bekommt man diese extremen Rabatte wirklich nur vor Ort und wenn man sie last-minute bucht. Ein Maedel, dass ich spaeter auf dem Boot kennenlernen sollte, hat die Tour schon vor einer Woche gebucht und den vollen Preis bezahlt ;-).
Abends zog ich dann mit Tobi und Luca, sowie George und Valentina aus Hamburg durch die Bars. Es war schon mehr los als am Freitag, aber wirklich zugesagt haben uns die Bars nicht. Die Leute waren meist total betrunkene Englaender die so aussahen als ob sie nicht nur Alkohol konsumiert haetten.
Sonntag
Da Die Tour erst um 12 Uhr startete hatte ich noch genug Zeit zum auschecken und zu fruehstuecken bevor ich mich auf den Weg zum Pier machte. Im Bottleshop kaufte ich mir noch ein 10er Pack Bier wobei ich hier nicht erwaehne was ich dafuer bezahlt habe. Man muss sich auf mal was goennen ;-)!!! Ausserdem kaufte ich mir noch Tabletten gegen Seekrankheit. Nach meinen letzten Erfahrungen erschien mir das sinnvoll und es sollte sich als wirklich gute Investition herausstellen.
Kurz darauf begann der Check-In und Woody, eines der Crewmitglieder (und mit Abstand der lustigste Typ auf dem Boot)ging mit uns kurz die formalen Dinge durch bevor wir an Board der Wings 3 gingen. Dort wurden wir vom Captain Pete und von Crewmitglied Sammy mit einer wirklich guten Pizza empfangen.
Es folgte eine kurze Sicherheitsbelehrung bevor uns die Kabinen zugeteilt wurden und unsere Tour Richtung Whitsunday Islands startete. Von Anfang an schaukelte unser Katamaran sehr und ich wahr froh schon zwei Tabletten genommen zu haben, denn sie schienen zu wirken.
Das Wetter war an diesem Tag wirklich perfekt, so dass sich alle nach kurzer Zeit auf dem Deck wiederfanden und die Sonne genossen. Ich konnte bei entspannter Musik wirklich super abschalten, waehrend ich das leuchtend blaue Wasser bestaunte und mir der Wind ins Gesicht blies. Besser kann eine Tour nicht starten!!!
Nach knapp 2 Stunden erreichten wir unseren ersten Tauchspot, die Blue Pearl Bay vor Hayman Island. Da ich an diesem Tag leider noch etwas erkaeltet war, entschied ich mich auf das Tauchen zu verzichten und stattdessen zu Schnorcheln. Ausserdem hatte ich mir vorgenommen mal etwas Geld zu sparen damit ich nicht Ende Oktober wieder nach Hause fliegen muss :-D.
Das Schnorcheln war wirklich klasse und es gab in der Bucht wirklich einiges zu bewundern. Gluecklicherweise klappte es dieses Mal auch wesentlich besser als bei meinem letzten Versuch vor einigen Wochen. Nachdem ich dann zum Strand geschwommen war und dort einige Zeit entspannte ging es auch schon weiter.
Zur Staerkung gab es von der Crew eine Platte mit Kraeckern, Salami, Kaese, Gemuese sowie einem leckeren Sour-Creme-Chilli Dip.
Waehrend wir uns staerkten ging die Fahrt auch schon weiter. Unser naechstes Ziel war Hook Island und Caves Cove, wo wir die Nacht verbringen wollten. Auf dem Weg dorthin sahen wir einen wundervollen Sonnenuntergang und ich kann nur fuer mich sprechen wenn ich sage, dass ich bisher keinen schoeneren gesehen habe.
An unserem Ziel angekommen, wurden wir mit einem leckeren Dinner, bestehend aus Haehnchenfilet, Reis, frischem Gemuese, Baguettes und einer leckeren Pesto-Tomaten-Creme versorgt. Den Rest des Abends verbrachte ich damit mich zu entspannen und den unbeschreiblichen Sternenhimmel zu bewundern. Ich glaube ich habe noch nie einen solchen Sternenhimmel gesehen, sogar die Milchstrasse war deutlich zu erkennen. Ich lag noch sehr lange an Deck, total fasziniert von dem was ich dort oben sah, bevor ich irgendwann in der Nacht schlafen ging.
Montag
Wie bereits am Vortag von der Crew angekuendigt, brachen wir frueh am Morgen auf um unser naechstes Ziel anzusteuern - Whitsunday Islands mit dem oft als Postkartenmotiv verwendeten Whitehaven Beach.
Leider habe ich den Fehler gemacht nicht direkt aufzustehen als wir losfuhren und keine Tablette genommen. Es schaukelte naemlich sehr und noch bevor ich zum Fruehstueck ging, drehte sich alles. Somit brauchte ich einige Minuten an der frischen Luft bevor es mir wieder einigermassen gut ging und ich das Fruehstueck bestehend aus Muesli, Toast, Obst und Kaffee geniessen konnte.
\ Kurz nach dem Fruehstueck erreichten wir Tongue Bay, vor Whitsunday Island und wurden mit einem kleinen Boot auf die Insel gebracht. Von dort starteten wir unseren Bush-Walk zum Hill Inlet Lookout und machten zwischendurch immer wieder lustige Fotos.
Oben angekommen kam ich aus dem Staunen gar nicht mehr raus. Keine Postkarte, kein Foto kann diesen Anblick auch nur ansatzweise festhalten. Diese Insel ist fuer mich mein bisher absolutes Highlight in Australien, denn ich kann mich nicht erinnern bisher etwas so Wunderschoenes gesehen zu haben. Der Sand sieht so unglaublich weiss aus, waehrend das Wasser in einem wunderschoenen Tuerkisblau erleuchtet. Hinzu kommt der Regenwald mit einem satten Gruen.
Dort oben verbrachten wir einige Zeit um die Aussicht zu geniessen und viele Fotos zu machen, bevor wir uns zu eben diesem Strand aufmachten. Ein Pfad fuehrte uns direkt vom Aussichtspunkt durch den Wald zum Strand. Auf dem Weg dorthin sah ich dann auch zum ersten Mal eine etwas groessere Schlange die unseren Weg kreuzte, sich aber nicht fuer uns zu interessieren schien.
Whitehaven Beach ist der mit Abstand schoenste Strand den ich bisher gesehen habe. Der Sand ist wie pulver, total weich und fein waehrend das Wasser wundervoll tuerkisblau leuchtet. Durch die Sonne und die Reflektion wird man im ersten Moment fast ein bisschen geblendet.
Wir erkundeten den Strand, gingen Baden und machten wirklich fantastische Bilder. Vor allem Sammy von der Crew hatte immer wieder lustige Ideen was wir fuer Fotos machen koennten, so dass wir extrem viel Spass hatten.
Ich haette wirklich noch den ganzen Tag dort verbringen koennen, aber wir hatten noch einige weitere Ziele an diesem Tag und mussten dadurch rechtzeitig aufbrechen. Also ging es zurueck zum Boot, wo wir mit Kaffee und leckeren Cookies empfangen wurden. Wahrend unserer Fahrt zum naechsten Tauchspot/Schnorchelspot, genoss ich die Seeluft bei entspannter Musik auf dem Deck. Kurz bevor wir unser naechstes Ziel erreichten gab es dann nochmal einen kleinen Snack, bestehend aus Baguettes, die wir uns nach Belieben mit Ham, Kaese und verschiedenem Gemuese und verschiedenen Sossen belegen konnten.
Nach dieser wirklich guten Staerkung waren wir alle bereit in Wasser zu gehen. Der angesteuerte Ort war die Luncheon Bay vor Hook Island. Das Schnorcheln war noch wesentlich besser als am Vortag, da das Wasser dort noch viel klarer war und ich viel mehr und vor allem buntere Fische sah. Auch die Farben des Riffs waren ganz anders. Schoen war vor allem, dass wir ausreichend Zeit zum Schnorcheln hatten und uns alles in Ruhe angucken konnten. Generell war die Tour wirklich gut organisiert, so dass wir eigentlich ueberall genug Zeit hatten und nicht das Gefuehl aufkam von einen Ort zum naechsten zu eilen.
Von der Luncheon Bay ging es weiter zu Manta Ray Bay. Da auch diese Bucht vor Hook Island liegt, war die Fahrt wirklich kurz, so dass wir schon kurz darauf erneut ins Wasser konnten. Da das Schnorcheln zuvor schon so faszinierend war, konnte ich mir nicht vorstellen dort noch mehr zu sehen. Aber wie schon so oft in Australien wurde ich auch hier wieder ueberrascht.
Die Farben der Korallen waren an diesem Spot noch viel schoener und vor allem klarer zu erkennen, es waren noch mehr Fische zu sehen als zuvor und vor allem auch einige wirklich grosse. Teilweise wusste ich gar nicht so recht wo ich zuerst gucken soll, da es einfach so unglaublich viel zu entdecken gab.
In Anschluss an das Schnorcheln segelten wir nach Caves Cove, dort sollten wir wie schon am Vortag die Nacht verbringen. Die zertifizierten Taucher hatten zudem noch die Moeglichkeit dort einen Night-dive zu machen. Waehrend also einige von uns sich fuer ihren Tauchgang vorbereiteten, genoss ich den Sonnenuntergang und unterhielt mich derweil mit Steve aus Schottland.
Als dann alle wieder zusammen waren, wurde von Sammy noch ein fantastisches Chop Suey serviert, bevor Woody uns dann noch die Bilder des Tages in einer sehr lustigen Fotoshow zeigte. Den Abend liess ich anschliessend ruhig ausklingen, denn am naechsten Morgen ging es schon sehr frueh weiter.
Dienstag
Bereits um 7 Uhr morgens fruehstueckten wir, da es direkt nach dem Fruehstueck wieder ins Wasser ging. Caves Cove, wo wir auch die Nacht verbracht haben, war am an diesem Tag auch der Ort an dem wir Schnorcheln oder Tauchen konnte. Mit Stingersuit und Schnorchelausruestung ging es also wieder in Wasser. Auch wenn das Wasser dieses Mal leider etwas trueber war, hat das Schnorcheln wieder unglaublich viel Spass gemacht. Und ich war direkt richtig wach, denn das Wasser war doch noch etwas frischer an diesem Morgen.
Nachdem nun alle wieder auf dem Boot waren, ging es zurueck nach Airlie Beach, dass wir gegen 10:30 am Vormittag erreichten. Dort verabschiedete sich die Crew von allen sehr herzlich und ich verabredete mich mit einigen Mitreisenden noch fuer den Abend.
Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass die Tour wirklich wundervoll war. Die Crew war wirklich super, wir wurden gut versorgt, alles war super organisiert und die Stimmung war hervorragend. Die einzelnen Spots waren gut ausgewaehlt und wir hatten immer ausreichend Zeit um alles auch wirklich geniessen zu koennen. Das Segeln war genau wie das Schorcheln wunderbar und Whitsundays Island wird wohl fuer laengere Zeit mein Highlight bleiben. Das Boot war insgesamt sehr international (England, Schottland, Italien, Australien, Belgien, Niederlande, Kanada, Japan und Deutschland) und ich habe dort wirklich nette Menschen kennengelernt. Die Tour war in meinen Augen definitiv jeden Cent Wert und ich wuerde sie jederzeit wieder buchen.
Den Nachmittag verbrachte ich mit Relaxen bevor es dann am Abend ins Beaches ging, wo ich einige Mitreisende wiedertraf. Mit Steve, Tegan, Herjan und Satomi hatte ich einen wirklich lustigen Abend mit toller Livemusik und einigen Drinks.
Mittwoch
Meinen letzten Tag in Airlie Beach verbrachte ich recht unspektakulaer an der Lagune. Da ich noch von den Eindruecken der letzten Tage ueberwaeltigt war, war mein Tatendrang an diesem Tag doch ziemlich gering. An der Lagune traf ich dann noch Satomi, die wie ich erst um Mitternacht mit dem Bus nach Agnes Water fahren wollte. Im Laufe des Tages besuchten wir Tobi und Lukas im YHA und schauten dort zum Zeitvertreib noch einige DVD's bevor wir um kurz vor Mitternacht dann Airlie Beach Richtung Agnes Water verliessen.
Freitag
Nachdem ich morgens frueh mit der Faehre von Magnetic Island aufgebrochen bin, war mein naechstes Ziel Airlie Beach, das Tor zu den Whitsunday Islands.
Dies war definitv ein Ziel auf meiner Reise, auf das ich mich von Anfang an am meisten gefreut habe, denn die vielen Bilder die man bei Google sehen kann, sind mehr als beeindruckend.
In Airlie Beach angekommen, nahm ich mir ein Zimmer im ersten Hostel, dass ich finden konnte, dem YHA. Das Hostel war eher ruhig, dafuer aber wirklich sauber, mit einem schoenen Pool, einem grossen DVD-Raum und einer grossen sauberen Kueche.
Mit Tobi und Luca aus Osnabrueck hatte ich zudem noch zwei wirklich coole Leute Typen im Zimmer, mit denen ich abends noch loszog um Airlie Beach unsicher zu machen. Da Airlie Beach nur aus einer Strasse besteht, sind die Moeglichkeiten dazu begrenzt und obwohl es Freitag war, war in den wenigen Bars nicht wirklich was los. Der Abend endete somit relativ frueh.
Samstag
Da ich so schnell wie moeglich auf die Whitsundays wollte, klapperte ich am Samstag die verschiedenen Tourvermittler ab um ein gutes Angebot zu finden. Meine Vorstellung war, dass ich nicht mehr als 400,00 Dollar ausgeben wollte und mindestens 2 Tage und 2 Naechte unterwegs sein wollte um genug Zeit fuer die wichtigstens Spots zu haben.
Da 2012 ja bekanntlich alles kann, hatte ich an diesem Tag mal wieder unglaubliches Glueck. Die Tour, die mir am meisten gefiel, war ein Trip mit Wings Diving Adventure und kostete laut Flyer 475,00 Dollar. Da derzeit aber noch keine Hauptsaison ist, kann man hier wirklich gute Last-Minute-Scnaeppchen machen. Der erste Vermittler machte mir direkt ein Angebot von 370,00 Dollar. Mit dem Angebot zog ich dann weiter und bekam noch ein anderes Angebot in Hoehe von 350,00 Dollar und eines in Hoehe von 320,00 Dollar. Und das alles fuer die gleiche Tour mit dem gleichen Boot und den exakt gleichen Leistungen.
Letzteres nahm ich dann natuerlich an und freute mich, dass ich mal eben 155,00 Dollar gespart hatte und buchte die Tour direkt fuer den naechsten Tag. Wie ich spaeter erfahren habe, bekommt man diese extremen Rabatte wirklich nur vor Ort und wenn man sie last-minute bucht. Ein Maedel, dass ich spaeter auf dem Boot kennenlernen sollte, hat die Tour schon vor einer Woche gebucht und den vollen Preis bezahlt ;-).
Abends zog ich dann mit Tobi und Luca, sowie George und Valentina aus Hamburg durch die Bars. Es war schon mehr los als am Freitag, aber wirklich zugesagt haben uns die Bars nicht. Die Leute waren meist total betrunkene Englaender die so aussahen als ob sie nicht nur Alkohol konsumiert haetten.
Sonntag
Da Die Tour erst um 12 Uhr startete hatte ich noch genug Zeit zum auschecken und zu fruehstuecken bevor ich mich auf den Weg zum Pier machte. Im Bottleshop kaufte ich mir noch ein 10er Pack Bier wobei ich hier nicht erwaehne was ich dafuer bezahlt habe. Man muss sich auf mal was goennen ;-)!!! Ausserdem kaufte ich mir noch Tabletten gegen Seekrankheit. Nach meinen letzten Erfahrungen erschien mir das sinnvoll und es sollte sich als wirklich gute Investition herausstellen.
Kurz darauf begann der Check-In und Woody, eines der Crewmitglieder (und mit Abstand der lustigste Typ auf dem Boot)ging mit uns kurz die formalen Dinge durch bevor wir an Board der Wings 3 gingen. Dort wurden wir vom Captain Pete und von Crewmitglied Sammy mit einer wirklich guten Pizza empfangen.
Es folgte eine kurze Sicherheitsbelehrung bevor uns die Kabinen zugeteilt wurden und unsere Tour Richtung Whitsunday Islands startete. Von Anfang an schaukelte unser Katamaran sehr und ich wahr froh schon zwei Tabletten genommen zu haben, denn sie schienen zu wirken.
Das Wetter war an diesem Tag wirklich perfekt, so dass sich alle nach kurzer Zeit auf dem Deck wiederfanden und die Sonne genossen. Ich konnte bei entspannter Musik wirklich super abschalten, waehrend ich das leuchtend blaue Wasser bestaunte und mir der Wind ins Gesicht blies. Besser kann eine Tour nicht starten!!!
Nach knapp 2 Stunden erreichten wir unseren ersten Tauchspot, die Blue Pearl Bay vor Hayman Island. Da ich an diesem Tag leider noch etwas erkaeltet war, entschied ich mich auf das Tauchen zu verzichten und stattdessen zu Schnorcheln. Ausserdem hatte ich mir vorgenommen mal etwas Geld zu sparen damit ich nicht Ende Oktober wieder nach Hause fliegen muss :-D.
Das Schnorcheln war wirklich klasse und es gab in der Bucht wirklich einiges zu bewundern. Gluecklicherweise klappte es dieses Mal auch wesentlich besser als bei meinem letzten Versuch vor einigen Wochen. Nachdem ich dann zum Strand geschwommen war und dort einige Zeit entspannte ging es auch schon weiter.
Zur Staerkung gab es von der Crew eine Platte mit Kraeckern, Salami, Kaese, Gemuese sowie einem leckeren Sour-Creme-Chilli Dip.
Waehrend wir uns staerkten ging die Fahrt auch schon weiter. Unser naechstes Ziel war Hook Island und Caves Cove, wo wir die Nacht verbringen wollten. Auf dem Weg dorthin sahen wir einen wundervollen Sonnenuntergang und ich kann nur fuer mich sprechen wenn ich sage, dass ich bisher keinen schoeneren gesehen habe.
An unserem Ziel angekommen, wurden wir mit einem leckeren Dinner, bestehend aus Haehnchenfilet, Reis, frischem Gemuese, Baguettes und einer leckeren Pesto-Tomaten-Creme versorgt. Den Rest des Abends verbrachte ich damit mich zu entspannen und den unbeschreiblichen Sternenhimmel zu bewundern. Ich glaube ich habe noch nie einen solchen Sternenhimmel gesehen, sogar die Milchstrasse war deutlich zu erkennen. Ich lag noch sehr lange an Deck, total fasziniert von dem was ich dort oben sah, bevor ich irgendwann in der Nacht schlafen ging.
Montag
Wie bereits am Vortag von der Crew angekuendigt, brachen wir frueh am Morgen auf um unser naechstes Ziel anzusteuern - Whitsunday Islands mit dem oft als Postkartenmotiv verwendeten Whitehaven Beach.
Leider habe ich den Fehler gemacht nicht direkt aufzustehen als wir losfuhren und keine Tablette genommen. Es schaukelte naemlich sehr und noch bevor ich zum Fruehstueck ging, drehte sich alles. Somit brauchte ich einige Minuten an der frischen Luft bevor es mir wieder einigermassen gut ging und ich das Fruehstueck bestehend aus Muesli, Toast, Obst und Kaffee geniessen konnte.
\ Kurz nach dem Fruehstueck erreichten wir Tongue Bay, vor Whitsunday Island und wurden mit einem kleinen Boot auf die Insel gebracht. Von dort starteten wir unseren Bush-Walk zum Hill Inlet Lookout und machten zwischendurch immer wieder lustige Fotos.
Oben angekommen kam ich aus dem Staunen gar nicht mehr raus. Keine Postkarte, kein Foto kann diesen Anblick auch nur ansatzweise festhalten. Diese Insel ist fuer mich mein bisher absolutes Highlight in Australien, denn ich kann mich nicht erinnern bisher etwas so Wunderschoenes gesehen zu haben. Der Sand sieht so unglaublich weiss aus, waehrend das Wasser in einem wunderschoenen Tuerkisblau erleuchtet. Hinzu kommt der Regenwald mit einem satten Gruen.
Dort oben verbrachten wir einige Zeit um die Aussicht zu geniessen und viele Fotos zu machen, bevor wir uns zu eben diesem Strand aufmachten. Ein Pfad fuehrte uns direkt vom Aussichtspunkt durch den Wald zum Strand. Auf dem Weg dorthin sah ich dann auch zum ersten Mal eine etwas groessere Schlange die unseren Weg kreuzte, sich aber nicht fuer uns zu interessieren schien.
Whitehaven Beach ist der mit Abstand schoenste Strand den ich bisher gesehen habe. Der Sand ist wie pulver, total weich und fein waehrend das Wasser wundervoll tuerkisblau leuchtet. Durch die Sonne und die Reflektion wird man im ersten Moment fast ein bisschen geblendet.
Wir erkundeten den Strand, gingen Baden und machten wirklich fantastische Bilder. Vor allem Sammy von der Crew hatte immer wieder lustige Ideen was wir fuer Fotos machen koennten, so dass wir extrem viel Spass hatten.
Ich haette wirklich noch den ganzen Tag dort verbringen koennen, aber wir hatten noch einige weitere Ziele an diesem Tag und mussten dadurch rechtzeitig aufbrechen. Also ging es zurueck zum Boot, wo wir mit Kaffee und leckeren Cookies empfangen wurden. Wahrend unserer Fahrt zum naechsten Tauchspot/Schnorchelspot, genoss ich die Seeluft bei entspannter Musik auf dem Deck. Kurz bevor wir unser naechstes Ziel erreichten gab es dann nochmal einen kleinen Snack, bestehend aus Baguettes, die wir uns nach Belieben mit Ham, Kaese und verschiedenem Gemuese und verschiedenen Sossen belegen konnten.
Nach dieser wirklich guten Staerkung waren wir alle bereit in Wasser zu gehen. Der angesteuerte Ort war die Luncheon Bay vor Hook Island. Das Schnorcheln war noch wesentlich besser als am Vortag, da das Wasser dort noch viel klarer war und ich viel mehr und vor allem buntere Fische sah. Auch die Farben des Riffs waren ganz anders. Schoen war vor allem, dass wir ausreichend Zeit zum Schnorcheln hatten und uns alles in Ruhe angucken konnten. Generell war die Tour wirklich gut organisiert, so dass wir eigentlich ueberall genug Zeit hatten und nicht das Gefuehl aufkam von einen Ort zum naechsten zu eilen.
Von der Luncheon Bay ging es weiter zu Manta Ray Bay. Da auch diese Bucht vor Hook Island liegt, war die Fahrt wirklich kurz, so dass wir schon kurz darauf erneut ins Wasser konnten. Da das Schnorcheln zuvor schon so faszinierend war, konnte ich mir nicht vorstellen dort noch mehr zu sehen. Aber wie schon so oft in Australien wurde ich auch hier wieder ueberrascht.
Die Farben der Korallen waren an diesem Spot noch viel schoener und vor allem klarer zu erkennen, es waren noch mehr Fische zu sehen als zuvor und vor allem auch einige wirklich grosse. Teilweise wusste ich gar nicht so recht wo ich zuerst gucken soll, da es einfach so unglaublich viel zu entdecken gab.
In Anschluss an das Schnorcheln segelten wir nach Caves Cove, dort sollten wir wie schon am Vortag die Nacht verbringen. Die zertifizierten Taucher hatten zudem noch die Moeglichkeit dort einen Night-dive zu machen. Waehrend also einige von uns sich fuer ihren Tauchgang vorbereiteten, genoss ich den Sonnenuntergang und unterhielt mich derweil mit Steve aus Schottland.
Als dann alle wieder zusammen waren, wurde von Sammy noch ein fantastisches Chop Suey serviert, bevor Woody uns dann noch die Bilder des Tages in einer sehr lustigen Fotoshow zeigte. Den Abend liess ich anschliessend ruhig ausklingen, denn am naechsten Morgen ging es schon sehr frueh weiter.
Dienstag
Bereits um 7 Uhr morgens fruehstueckten wir, da es direkt nach dem Fruehstueck wieder ins Wasser ging. Caves Cove, wo wir auch die Nacht verbracht haben, war am an diesem Tag auch der Ort an dem wir Schnorcheln oder Tauchen konnte. Mit Stingersuit und Schnorchelausruestung ging es also wieder in Wasser. Auch wenn das Wasser dieses Mal leider etwas trueber war, hat das Schnorcheln wieder unglaublich viel Spass gemacht. Und ich war direkt richtig wach, denn das Wasser war doch noch etwas frischer an diesem Morgen.
Nachdem nun alle wieder auf dem Boot waren, ging es zurueck nach Airlie Beach, dass wir gegen 10:30 am Vormittag erreichten. Dort verabschiedete sich die Crew von allen sehr herzlich und ich verabredete mich mit einigen Mitreisenden noch fuer den Abend.
Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass die Tour wirklich wundervoll war. Die Crew war wirklich super, wir wurden gut versorgt, alles war super organisiert und die Stimmung war hervorragend. Die einzelnen Spots waren gut ausgewaehlt und wir hatten immer ausreichend Zeit um alles auch wirklich geniessen zu koennen. Das Segeln war genau wie das Schorcheln wunderbar und Whitsundays Island wird wohl fuer laengere Zeit mein Highlight bleiben. Das Boot war insgesamt sehr international (England, Schottland, Italien, Australien, Belgien, Niederlande, Kanada, Japan und Deutschland) und ich habe dort wirklich nette Menschen kennengelernt. Die Tour war in meinen Augen definitiv jeden Cent Wert und ich wuerde sie jederzeit wieder buchen.
Den Nachmittag verbrachte ich mit Relaxen bevor es dann am Abend ins Beaches ging, wo ich einige Mitreisende wiedertraf. Mit Steve, Tegan, Herjan und Satomi hatte ich einen wirklich lustigen Abend mit toller Livemusik und einigen Drinks.
Mittwoch
Meinen letzten Tag in Airlie Beach verbrachte ich recht unspektakulaer an der Lagune. Da ich noch von den Eindruecken der letzten Tage ueberwaeltigt war, war mein Tatendrang an diesem Tag doch ziemlich gering. An der Lagune traf ich dann noch Satomi, die wie ich erst um Mitternacht mit dem Bus nach Agnes Water fahren wollte. Im Laufe des Tages besuchten wir Tobi und Lukas im YHA und schauten dort zum Zeitvertreib noch einige DVD's bevor wir um kurz vor Mitternacht dann Airlie Beach Richtung Agnes Water verliessen.
Magnetic Island - Where the attraction is magnetic
03.09. - 06.09.2012
Montag
Direkt am Morgen packte ich meine Sachen zusammen um von Mission Beach nach Townsville zu fahren. Die wundervolle vierstuendige Busfahrt habe ich wirklich genossen^^. Hab ich schon erwaehnt wie sehr ich Busfahren mag?!
Mein eigentlicher Plan sah vor, dass ich mir Townsville fuer einen Tag angucke und dann mit der Faehre nach Magnetic Island fahre. Da aber das Hostel, das ich fuer mich rausgesucht hatte, noch geschlossen war und ich nach einer knappen Stunde irgendwie das Gefuehl hatte, dass ich Townsville nicht mag, nahm ich die naechste Faehre nach Magnetic Island. Spontane Entscheidungen sind doch meist die besten Entscheidungen :-).
Nach knapp 20 Minuten kam ich auf Magnetic Island an und fuhr mit dem Bus zum Hostel "Bungalow Bay - Koala Village". Das Hostel besteht aus vielen Holzbungalows mitten in der Natur. In dem von mir gebuchten Package waren 2 Naechste, freie Schnorchelausruestung und ein Abendessen inklusive.
Da es schon recht dunkel war, liess ich den Abend ruhig ausklingen und goennte mir eine kostenlose Pizza bevor ich noch zum Strand von Horseshoe Bay wanderte. Die Pizza war echt klasse, vor allem wenn man das typische Packpackeressen (Nudeln, Toast und ab und zu mal Obst) bedenkt. Der Strandspaziergang im Mondlicht war dann ein schoener Abschluss des Tages.
Dienstag
Fuer den naechsten Tag nahm ich mir vor die Insel zu entdecken und zog bepackt mit Badesachen, Schorchelausruestung und festen Schuhen los. Vom Hostel ging ich zuerst zum Strand von Horseshoe Bay. Die Bucht ist sehr langgezogen, so dass man viele Moeglichkeiten hat sich zurueckzuziehen und den Touristen die sich dort befinden zu entfliehen. Das tat ich dann auch und verweilte einige Zeit am Strand bevor ich weiterwanderte.
Direkt am Strand begann ein Wanderweg, der durch die Berge zu verschiedenen Buchten fuehrt, die mit dem Auto nicht zu erreichen sind. Diese Wege sind teilweise befestigt, teilweise auch nur grob platzierte Steine/Felsen. Unterwegs hoert man es immer wieder im Gebuesch rascheln und sieht einige Tiere wenn man mal fuer ein paar Minuten anhaelt und ganz ruhig stehen bleibt. Es fallen einem so viele Kleinigkeiten auf die wirklich faszinierend sind.
Zwischendurch traf ich immer wieder Aussis, die hier selbst ihren Urlaub verbringen um den Touristenmassen des Festlandes zu entkommen. Ich muss sagen es begeistert mich immer wieder wie locker, freundlich und offen die Australier sind. Man laeuft hier einfach durch die Gegend und wird von fremden Menschen angesprochen, die einem auch noch Tips geben was man sich unbedingt ansehen sollte. Sowas wuerde es in Deutschland leider nicht geben. Zu Hause laufen die Menschen an einem vorbei ohne einen wirklich wahrzunehmen. Leider merke ich immer mehr, dass an dem Vorurteil "die Deutschen seien reservierter" wirklich was dran ist. Das trifft sicher nicht auf alle zu, aber mir faellt es doch immer wieder auf.
Nach einiger Zeit erreichte ich die Bucht "Balding Bay", eine kleine Badebucht die nur ueber den Wanderweg zu erreichen ist und somit fast menschenleer war. Der Sand war sehr fein und das Wasser total klar, so dass ich entschied dort einige Zeit zu bleiben. Der Strand ist ein inoffizieller Nacktbadestrand, weshalb dort einige entkleidete Australier zu bestaunen waren :-D. Mich stoerte das nicht wirklic, allerdings wollte ich meine Badehose doch lieber anbehalten. Nach einiger Zeit zog ich schliesslich weiter Richtung "Radical Bay".
Radical Bay liegt nur 800 Meter entfernt und ist ueber einen Wanderweg oder ueber eine unbefestigte Strasse zu erreichen. Die Bucht ist etwas groesser als Balding Bay, aber meiner Meinung nach nicht ganz so schoen. Da mir dort zu viele Menschen waren, blieb ich nur kurz dort bevor ich mein naechstes Ziel "Florence Bay" ansteuerte um dort zu Schnorcheln. Der Weg dorthin war schon sehr abenteuerlich, da der Wanderweg irgendwann auf einer unbefestigten Strasse endete und weit und breit keine Schilder mehr zu sehen waren.
Auch hier wurde ich mal wieder von der Freundlichkeit der Australier ueberrascht. Ein Auto hielt ploetzlich neben mir und der Fahrer meinte, ich sehe aus als habe ich mich verlaufen, womit er nicht ganz unrecht hatte. Er erklaerte mir netterweise in welche Richtung ich gehen musste, so dass ich die Bucht kurz darauf erreichte.
Dort angekommen, musste ich feststellen, dass man in dieser Bucht nicht wirklich gut Schnorcheln konnte, so dass ich dort lediglich ein paar Minuten am Strand war und die Aussicht genoss. Leider ist mir auch da erst aufgefallen, dass es schon ziemlich spaet war und die Sonne bald untergehen wuerde und ich zudem einen sehr langen Fussmarsch ueber den nicht immer gut befestigten Wanderweg vor mir hatte. Da ich nicht wirklich Interesse daran hatte im Dunkeln zurueckzulaufen, machte ich mich schnell auf den Rueckweg und konnte am Ende noch einen netten Sonnenuntergang in Horseshoebay bewundern.
Zurueck im Hostel traff ich dann noch zwei Finnen wieder, die ich zwei Tage zuvor in Mission Beach kennengelernt hatte. Die Welt ist wirklich klein ;-).
Mittwoch
Bevor ich mir den Rest der Insel angucken konnte, musste ich erstmal einen Arzt aufsuchen, da meine Augen seit zwei Tagen unangenehm juckten und an diesem Morgen ein schoenes Rot angenommen hatten. Letztlich hatte ich eine schoene Bindehautentzuendung und durfte fuer Arztbesuch und Medikamente 80 Dollar bezahlen. Bin mal gespannt ob die Versicherung das wirklich uebernimmt ;-).
Da ich mich davon aber nicht aufhalten liess, machte ich mich nachmittags auf in den Sueden der Insel nach Nelly Bay hinauf zum Hawking Lookout. Von dort hat man die wahrscheinlich beste Aussicht ueber die gesamte Insel. Da es schon recht spaet war entschied ich mich mit dem Bus zurueckzufahren. Auf dem Weg zur Bushaltestelle, sah ich noch einige Kakadu sowie ein Wallaby. An der Bushaltestelle angekommen, musste ich dann feststellen, dass ich den Bus verpasst hatte und nun eine Stunde warten durfte. Netterweise gab mir ein Einheimischer einen Tipp wo ich einen wirklich tollen Sonnenuntergang bewundern koennte. Was soll ich sagen, die Aussicht ist einfach super gewesen und der Sonnenuntergang ebenfalls. Die sind einfach nett, die Australier!!!
Donnerstag
Den Donnerstag liess ich dann erstmal etwas ruhiger angehen bevor ich mich aufmachte um ein paar Koalas zu sehen. Laut Reisefuehrer gibt es einen Rundweg, auf dem man ziemlich haeufig Koalas sehen kann. Leider hatte ich an diesem Tag kein Glueck, aber was will man auch erwarten wenn die Koalas bis zu 20 Stunden am Tag schlafen.
Da der Tag noch jung war, wanderte ich weiter nach Geoffrey Bay. Zum einen wollte ich an den Strand um ein bisschen zu entspannen und zum anderen gibt es dort eine Stelle wo man Rock-Wallabys fuettern kann. Die Wallabys waren so zahm, dass sie mir aus der Hand frassen und ein kleines Maedchen, dass mit ihren Eltern ebenfalls Wallabys fuetterte, erzaehlte mir wirklich alles ueber die Tiere. Bin nun quasi auch ein Experte :-D.
Im Laufe des Tages traff ich noch meine finnischen Freunde wieder, die dann abends leider schon weiterreisen mussten. Ich liess den Rest des Tages gemuetlich ausklingen und packte meine Sachen, da ich am Freitag schon sehr frueh aufbrechen wollte um weiter Richtung Airlie Beach zu fahren. Die Tage hier waren wirklich schoen, aber da ich nun alles gesehen hab (aus die Koalas) war es Zeit weiterzureisen.
Samstag, 15. September 2012
Mission Beach
30.08. - 03.09.
Mit dem bei Backpackern bekannten Greyhound Bus ging es nun also von Cairns nach Mission Beach - Wongaling Beach. Dies ist ein sehr kleiner ort suedlich von Cairns. Die Busfahrt dauerte zwar nur 2 Stunden, aber das war dann auch mehr als genug. Denn erstens war der Bus total unbequem und zweitens hasse ich Busfahren
In Mission Beach wurden wir super empfangen. Wir wurden von der Bushaltestelle abgeholt, obwohl das Hostel nur 200 Meter entfernt war. Die Begruessung war total herzlich und man erklaerte uns erstmal wo was zu finden ist und was man in Mission Beach machen kann.
Das Hostel war total gemuetlich, die ganze Anlage sehr schoen und gepflegt, der Pool wirklich sauber und das Personal sehr nett. Der Strand war ebenfalls nur 400 Meter enfernt. Insgesamt ist der Ort etwas ruhiger als das lebendige Cairns, so dass auch die Tage in Mission Beach etwas entspannter waren.
An unserem Ankunftstag nahmen wir an einer kostenfreien Wallaby-Tour teil bei der wir mir einem Bus durch den Ort fuhren und an einigen Stellen hielten um Wallabys in ihrer natuerlichen Umgebung zu entdecken.
An einem anderen Tag machten wir eine laengere Wanderung durch die Waelder, einen Berg hinauf und am Strand zurueck. Es wirkte hier einfach ziemlich friedlich und ich haette auch gut zwei Wochen dort bleiben koennen.
Im Laufe der Woche kam noch eine Tierschuetzerin mit einem Babywallaby und einem kleinen Flughund ins Hostel, so dass wir die beiden aus naechster Naehe bewundern konnten.
Von Mission Beach starteten wir dann noch einen Tagesausflug auf die Insel "Dunk Island". Dunk Island ist eine eher kleine und sehr ruhige Insel. Neben dem obilgatorischen Sonnenbad schorchelten wir, es gab ein BBQ und wir pflueckten uns Kokosnuesse von den Palmen die wir im Laufe des Tages oeffneten und assen.
An meinem letzten Tag hatte ich dann nochmal extremes Glueck und konnte einen Cassowary in freier Natur sehen. Die Cassowarys sind vom aussterben bedroht und werden besonders geschuetzt. Da sie so selten sind braucht man verdammt viel Glueck um sie zu Gesicht zu kriegen (2012 kann halt alles).
Waehrend Manuel dann zurueck Richtung Norden fuhr weil er dort einen Job gefunden hatte, entschied ich weiter Richtung Sueden zu fahren. Mein naechstes Ziel sollte Townsville und Magnetic Island sein.
Die Zeit in Mission Beach war wirklich toll, ich hab dort viele nette Leute getroffen und hatte auch ein bisschen Zeit um mal ueber einige Sachen nachzudenken.
Mit dem bei Backpackern bekannten Greyhound Bus ging es nun also von Cairns nach Mission Beach - Wongaling Beach. Dies ist ein sehr kleiner ort suedlich von Cairns. Die Busfahrt dauerte zwar nur 2 Stunden, aber das war dann auch mehr als genug. Denn erstens war der Bus total unbequem und zweitens hasse ich Busfahren
In Mission Beach wurden wir super empfangen. Wir wurden von der Bushaltestelle abgeholt, obwohl das Hostel nur 200 Meter entfernt war. Die Begruessung war total herzlich und man erklaerte uns erstmal wo was zu finden ist und was man in Mission Beach machen kann.
Das Hostel war total gemuetlich, die ganze Anlage sehr schoen und gepflegt, der Pool wirklich sauber und das Personal sehr nett. Der Strand war ebenfalls nur 400 Meter enfernt. Insgesamt ist der Ort etwas ruhiger als das lebendige Cairns, so dass auch die Tage in Mission Beach etwas entspannter waren.
An unserem Ankunftstag nahmen wir an einer kostenfreien Wallaby-Tour teil bei der wir mir einem Bus durch den Ort fuhren und an einigen Stellen hielten um Wallabys in ihrer natuerlichen Umgebung zu entdecken.
An einem anderen Tag machten wir eine laengere Wanderung durch die Waelder, einen Berg hinauf und am Strand zurueck. Es wirkte hier einfach ziemlich friedlich und ich haette auch gut zwei Wochen dort bleiben koennen.
Im Laufe der Woche kam noch eine Tierschuetzerin mit einem Babywallaby und einem kleinen Flughund ins Hostel, so dass wir die beiden aus naechster Naehe bewundern konnten.
Von Mission Beach starteten wir dann noch einen Tagesausflug auf die Insel "Dunk Island". Dunk Island ist eine eher kleine und sehr ruhige Insel. Neben dem obilgatorischen Sonnenbad schorchelten wir, es gab ein BBQ und wir pflueckten uns Kokosnuesse von den Palmen die wir im Laufe des Tages oeffneten und assen.
An meinem letzten Tag hatte ich dann nochmal extremes Glueck und konnte einen Cassowary in freier Natur sehen. Die Cassowarys sind vom aussterben bedroht und werden besonders geschuetzt. Da sie so selten sind braucht man verdammt viel Glueck um sie zu Gesicht zu kriegen (2012 kann halt alles).
Waehrend Manuel dann zurueck Richtung Norden fuhr weil er dort einen Job gefunden hatte, entschied ich weiter Richtung Sueden zu fahren. Mein naechstes Ziel sollte Townsville und Magnetic Island sein.
Die Zeit in Mission Beach war wirklich toll, ich hab dort viele nette Leute getroffen und hatte auch ein bisschen Zeit um mal ueber einige Sachen nachzudenken.
Freitag, 14. September 2012
Great Barrier Reef
Frei nach dem Motto "das Beste kommt zum Schluss" hatten Manuel und ich uns fuer unseren letzten Tag in Cairns eine Tour zum Great Barrier Reef vorgenommen. Wenn man schon hier ist, muss man auch mindestens einmal am Reef gewesen sein.
Los ging es frueh am morgen. Nach einem kurzen Check-In starteten wir mit dem Boot "Passion of Paradise" Richtung Riff.
Zur Begruessung gab es Kaffee und Muffins und die Crew stellte sich vor. Da ich seit meiner Ankunft in Australien auf Kaffeeentzug war (Kaffee ist hier viel zu teuer), war das ein wirklich guter Start in den Tag.
Die Fahrt war zu Beginn wirklich schoen, aber leider schaukelte es dann doch recht stark, so dass mir echt uebel wurde. Als wir dann in die Kabine mussten um die Taucheinfuehrung zu bekommen, musste ich mich echt zusammenreissen. Den Dive-Introducer habe ich kaum gehoert, weil ich viel zu sehr damit beschaefftigt war ihn zu fixieren damit mir nicht noch uebler wurde. Ich hatte teilweise das Gefuehl ihn doppelt zu sehen.
Kurz darauf machten wir uns startklar, denn Manuel und ich waren direkt in der ersten Gruppe. Ich muss sagen dass ich schon ziemlich nervoes war, schliesslich war es mein erster Tauchgang. Dann erreichten wir unser erstes Ziel - Michalmays Cay, eine große Sandbank um die sich das Riff säumt und wo viele Korallen bei Ebbe aus dem Wasser stehen. Das Schaukeln wurde zum Glueck weniger und nach kurzer Zeit ging es mir schon wesentlich besser. Also rein in die Tauchausruestung und los gings.
Die ersten Minuten waren echt komisch. Das Ein- und Ausatmen durch den Mund, der Druck auf den Ohren und das Bewegen sind doch Dinge, mit denen man zurechtkommen muss.
Doch schon nach kurzer Zeit hatte ich mich daran gewoehnt und ich kann nur sagen es war fantastisch :-).
Die vielen Bunten Fische, das Korallenriff, Seesterne, Seegurken und riesige Muscheln. Das Gefuehl ist kaum zu beschreiben, man fuehlt sich schwerelos, als wuerde man schweben. Unser Diveintroducer fuehrte uns dann durchs Wasser und wir konnten einige Bilder mit unserer geliehenen Unterwasserkamera machen.
Insgesamt waren wir knapp 40 Minuten unter Wasser, die mir vorkamen wie 5 Minuten. Die Zeit verfolg einfach viel zu schnell, so dass wir uns spontan entschieden spaeter noch einen zweiten Tauchgang zu absolvieren.
Erstmal stand nun aber noch die erste Runde Schnorcheln auf dem Programm. Auch dabei gab es einiges zu sehen, viele Muscheln, Fische und ich habe sogar einen kleinen Hai gesehen. Allerdings muss ich sagen, dass mir das Schnorcheln nicht so zugesagt hat. Das Tauchen hat mir doch wesentlich besser Gefallen, weil man einfach viel mehr sieht und erlebt.
Nach dem Schnorcheln gab es dann erstmal ein wirklich gutes Mittagessen auf dem Boot bevor es dann weiter ins Paradise Reef ging. Dort tauchten wir dann ein zweites Mal. Ich war weniger nervoes und konnte es von Anfang an direkt geniessen. Wir tauchten noch ein Stueck tiefer und konnten noch viel mehr sehen als zuvor. Leider war in unserer Gruppe ein Depp, der sich recht hektisch bewegt hat und mir dabei zweimal fast meine Maske inkl. Atemgeraet aus dem Gesicht gerissen haette.
Trotzdem war der zweite Tauchgang noch viel viel besser und ich bin wirklich froh, dass ich es gemacht habe. Fuer mich steht nun auch fest, dass ich meinen Tauschschein machen moechte wenn das Geld reicht :-).
Im Anschluss schorchelten wir ein zweites Mal, bevor es zurueck in Richtung Cairns ging. Den Rueckweg verbrauchten wir mir Relaxen und Sonnenbaden. Mir ging es einfach nur gut und ich war noch Tage danach berauscht von meinem ersten Taucherlebnis. Der ganze Tag war perfekt, das Wetter war super, meine Erwartungen ans Tauchen wurden uebertroffen, die Crew war total nett und das Essen konnte sich auch wirklich sehen lassen.
Am Tag darauf verliessen wir Cairns Richtung Mission Beach, da wir hier nun alles gesehen haben was uns wirklich interessiert hat und es somit an der Zeit war weiterzuziehen.
Los ging es frueh am morgen. Nach einem kurzen Check-In starteten wir mit dem Boot "Passion of Paradise" Richtung Riff.
Zur Begruessung gab es Kaffee und Muffins und die Crew stellte sich vor. Da ich seit meiner Ankunft in Australien auf Kaffeeentzug war (Kaffee ist hier viel zu teuer), war das ein wirklich guter Start in den Tag.
Die Fahrt war zu Beginn wirklich schoen, aber leider schaukelte es dann doch recht stark, so dass mir echt uebel wurde. Als wir dann in die Kabine mussten um die Taucheinfuehrung zu bekommen, musste ich mich echt zusammenreissen. Den Dive-Introducer habe ich kaum gehoert, weil ich viel zu sehr damit beschaefftigt war ihn zu fixieren damit mir nicht noch uebler wurde. Ich hatte teilweise das Gefuehl ihn doppelt zu sehen.
Kurz darauf machten wir uns startklar, denn Manuel und ich waren direkt in der ersten Gruppe. Ich muss sagen dass ich schon ziemlich nervoes war, schliesslich war es mein erster Tauchgang. Dann erreichten wir unser erstes Ziel - Michalmays Cay, eine große Sandbank um die sich das Riff säumt und wo viele Korallen bei Ebbe aus dem Wasser stehen. Das Schaukeln wurde zum Glueck weniger und nach kurzer Zeit ging es mir schon wesentlich besser. Also rein in die Tauchausruestung und los gings.
Die ersten Minuten waren echt komisch. Das Ein- und Ausatmen durch den Mund, der Druck auf den Ohren und das Bewegen sind doch Dinge, mit denen man zurechtkommen muss.
Doch schon nach kurzer Zeit hatte ich mich daran gewoehnt und ich kann nur sagen es war fantastisch :-).
Die vielen Bunten Fische, das Korallenriff, Seesterne, Seegurken und riesige Muscheln. Das Gefuehl ist kaum zu beschreiben, man fuehlt sich schwerelos, als wuerde man schweben. Unser Diveintroducer fuehrte uns dann durchs Wasser und wir konnten einige Bilder mit unserer geliehenen Unterwasserkamera machen.
Insgesamt waren wir knapp 40 Minuten unter Wasser, die mir vorkamen wie 5 Minuten. Die Zeit verfolg einfach viel zu schnell, so dass wir uns spontan entschieden spaeter noch einen zweiten Tauchgang zu absolvieren.
Erstmal stand nun aber noch die erste Runde Schnorcheln auf dem Programm. Auch dabei gab es einiges zu sehen, viele Muscheln, Fische und ich habe sogar einen kleinen Hai gesehen. Allerdings muss ich sagen, dass mir das Schnorcheln nicht so zugesagt hat. Das Tauchen hat mir doch wesentlich besser Gefallen, weil man einfach viel mehr sieht und erlebt.
Nach dem Schnorcheln gab es dann erstmal ein wirklich gutes Mittagessen auf dem Boot bevor es dann weiter ins Paradise Reef ging. Dort tauchten wir dann ein zweites Mal. Ich war weniger nervoes und konnte es von Anfang an direkt geniessen. Wir tauchten noch ein Stueck tiefer und konnten noch viel mehr sehen als zuvor. Leider war in unserer Gruppe ein Depp, der sich recht hektisch bewegt hat und mir dabei zweimal fast meine Maske inkl. Atemgeraet aus dem Gesicht gerissen haette.
Trotzdem war der zweite Tauchgang noch viel viel besser und ich bin wirklich froh, dass ich es gemacht habe. Fuer mich steht nun auch fest, dass ich meinen Tauschschein machen moechte wenn das Geld reicht :-).
Im Anschluss schorchelten wir ein zweites Mal, bevor es zurueck in Richtung Cairns ging. Den Rueckweg verbrauchten wir mir Relaxen und Sonnenbaden. Mir ging es einfach nur gut und ich war noch Tage danach berauscht von meinem ersten Taucherlebnis. Der ganze Tag war perfekt, das Wetter war super, meine Erwartungen ans Tauchen wurden uebertroffen, die Crew war total nett und das Essen konnte sich auch wirklich sehen lassen.
Am Tag darauf verliessen wir Cairns Richtung Mission Beach, da wir hier nun alles gesehen haben was uns wirklich interessiert hat und es somit an der Zeit war weiterzuziehen.
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