Frei nach dem Motto "das Beste kommt zum Schluss" hatten Manuel und ich uns fuer unseren letzten Tag in Cairns eine Tour zum Great Barrier Reef vorgenommen. Wenn man schon hier ist, muss man auch mindestens einmal am Reef gewesen sein.
Los ging es frueh am morgen. Nach einem kurzen Check-In starteten wir mit dem Boot "Passion of Paradise" Richtung Riff.
Zur Begruessung gab es Kaffee und Muffins und die Crew stellte sich vor. Da ich seit meiner Ankunft in Australien auf Kaffeeentzug war (Kaffee ist hier viel zu teuer), war das ein wirklich guter Start in den Tag.
Die Fahrt war zu Beginn wirklich schoen, aber leider schaukelte es dann doch recht stark, so dass mir echt uebel wurde. Als wir dann in die Kabine mussten um die Taucheinfuehrung zu bekommen, musste ich mich echt zusammenreissen. Den Dive-Introducer habe ich kaum gehoert, weil ich viel zu sehr damit beschaefftigt war ihn zu fixieren damit mir nicht noch uebler wurde. Ich hatte teilweise das Gefuehl ihn doppelt zu sehen.
Kurz darauf machten wir uns startklar, denn Manuel und ich waren direkt in der ersten Gruppe. Ich muss sagen dass ich schon ziemlich nervoes war, schliesslich war es mein erster Tauchgang. Dann erreichten wir unser erstes Ziel - Michalmays Cay, eine große Sandbank um die sich das Riff säumt und wo viele Korallen bei Ebbe aus dem Wasser stehen. Das Schaukeln wurde zum Glueck weniger und nach kurzer Zeit ging es mir schon wesentlich besser. Also rein in die Tauchausruestung und los gings.
Die ersten Minuten waren echt komisch. Das Ein- und Ausatmen durch den Mund, der Druck auf den Ohren und das Bewegen sind doch Dinge, mit denen man zurechtkommen muss.
Doch schon nach kurzer Zeit hatte ich mich daran gewoehnt und ich kann nur sagen es war fantastisch :-).
Die vielen Bunten Fische, das Korallenriff, Seesterne, Seegurken und riesige Muscheln. Das Gefuehl ist kaum zu beschreiben, man fuehlt sich schwerelos, als wuerde man schweben. Unser Diveintroducer fuehrte uns dann durchs Wasser und wir konnten einige Bilder mit unserer geliehenen Unterwasserkamera machen.
Insgesamt waren wir knapp 40 Minuten unter Wasser, die mir vorkamen wie 5 Minuten. Die Zeit verfolg einfach viel zu schnell, so dass wir uns spontan entschieden spaeter noch einen zweiten Tauchgang zu absolvieren.
Erstmal stand nun aber noch die erste Runde Schnorcheln auf dem Programm. Auch dabei gab es einiges zu sehen, viele Muscheln, Fische und ich habe sogar einen kleinen Hai gesehen. Allerdings muss ich sagen, dass mir das Schnorcheln nicht so zugesagt hat. Das Tauchen hat mir doch wesentlich besser Gefallen, weil man einfach viel mehr sieht und erlebt.
Nach dem Schnorcheln gab es dann erstmal ein wirklich gutes Mittagessen auf dem Boot bevor es dann weiter ins Paradise Reef ging. Dort tauchten wir dann ein zweites Mal. Ich war weniger nervoes und konnte es von Anfang an direkt geniessen. Wir tauchten noch ein Stueck tiefer und konnten noch viel mehr sehen als zuvor. Leider war in unserer Gruppe ein Depp, der sich recht hektisch bewegt hat und mir dabei zweimal fast meine Maske inkl. Atemgeraet aus dem Gesicht gerissen haette.
Trotzdem war der zweite Tauchgang noch viel viel besser und ich bin wirklich froh, dass ich es gemacht habe. Fuer mich steht nun auch fest, dass ich meinen Tauschschein machen moechte wenn das Geld reicht :-).
Im Anschluss schorchelten wir ein zweites Mal, bevor es zurueck in Richtung Cairns ging. Den Rueckweg verbrauchten wir mir Relaxen und Sonnenbaden. Mir ging es einfach nur gut und ich war noch Tage danach berauscht von meinem ersten Taucherlebnis. Der ganze Tag war perfekt, das Wetter war super, meine Erwartungen ans Tauchen wurden uebertroffen, die Crew war total nett und das Essen konnte sich auch wirklich sehen lassen.
Am Tag darauf verliessen wir Cairns Richtung Mission Beach, da wir hier nun alles gesehen haben was uns wirklich interessiert hat und es somit an der Zeit war weiterzuziehen.








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